Linz
Teile des heutigen Stadtgebietes wurden bereits seit dem 4. Jahrtausend vor Christus kontinuierlich besiedelt. Im 1. Jahrhundert nach Christus war die Stadt ein Kastell am nördlichen Limes des römischen Imperiums mit dem Namen "Lentia". Seit 1490 besitzt die Stadt den Status der Landeshauptstadt von Oberösterreich. Heute zählt die Stadt 183.504 Einwohner und ist damit die drittgrößte Stadt Österreichs. Mehr als 68 % des 96 km² großen Stadtgebietes sind Grünland, Wald oder Gewässer.
Linz ist Universitätsstadt mit ca. 16.000 Studierenden. Neben der Johannes Kepler Universität gibt es die Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung, die Katholisch-Theologische Universität sowie die Anton Bruckner Universität für Musik, Schauspiel und Tanz. Daneben werden auch Fachhochschulstudiengänge im Sozialbereich angeboten. Linz ist einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte in Österreich. Mehr als 6300 Unternehmen bieten 190.000 Arbeitsplätze. Die meisten der Unternehmen sind Klein-und Mittelbetriebe. International bekannt wurde Linz nicht nur durch die "Linzer Torte", sondern auch durch sein modernes Kulturangebot. Jährlich findet hier das Prix Ars Electronia Festival statt, der weltweit renommierteste Wettbewerb für elektronische Kunst. Unter Liebhabern klassischer Musik findet das jährliche Brucknerfest samt den beiden "Klangwolken" im Linzer Donaupark große Beachtung. Mit dem Ars Electronica Center – Museum der Zukunft und dem 2003 eröffneten Kunstmuseum "Lentos" seien zwei weitere Kultureinrichtungen genannt.
Linz hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten den Wandel von einer reinen Industriestadt zu einer attraktiven Kultur- und Sozialstadt geschafft. Das zeigt sich nicht nur in der Zufriedenheit der Linzerinnen und Linzer, sondern auch im ständig steigenden Tourismus.
Nähere Infos finden Sie unter www.linz.at
Lorient : Dynamik im Süden der Bretagne
Lorient ist eine Stadt mit allen Privilegien einer Kreismetropole, jedoch gleichzeitig eine von ihren Schattenseiten unberührte Stadt. Diese junge Stadt lässt niemanden untätig, der sich für sie entschieden hat. Nach der mühsamen Auferstehung in der Nachkriegszeit gelang es der Stadt, all ihre Trümpfe zu nutzen und somit zu einem bestimmten Modell sowohl für die Qualität des Lebens in ihr, als auch für die Funktionalität einer Großstadt als solcher zu werden. Die Stadt mit den fünf Häfen verbindet somit die Verantwortung der Metropole des Kreises im Namen der Genüsse, die die Agglomeration mit menschlichen Dimensionen in sich birgt. Lorient kennt nicht das Grau, das großen Städten zueigen ist, hat lediglich ihre vollwertige Funktionen: öffentliche, geschäftliche, industrielle und kulturelle Funktionen, jene, die aus der Stadt eine Spur unserer Zivilisation machen. Von den Kleinstädten behielt sie den Charakter eines Festes und der Zugänglichkeit, die so gut Hand in Hand mit der hiesigen Meeresküste geht. Von den großen Metropolen behielt sie ein wichtiges Netz von Kontakten, ein komplettes Bildungssystem, die industrielle Infrastruktur und das Verkehrssystem bei. Lorient vermag alle Ankömmlinge durch einen besonderen Sinn für Offenheit zu gewinnen. Das Keltische Festival, das hier alljährlich für die Dauer von 10 Tagen stattfindet, ist ein Beweis der einzigartigen Fähigkeit, sich vorzubereiten und willkommen zu heißen. Die Anlegestelle Ludwigs des Großen verwandelte sich in eine moderne Industriemetropole, wo die Nähe zum Meer das Leben angenehm macht.
Das Zentrum der Stadt
Die Architektur des Zentrums von Lorient ist die Architektur einer angemessen umgebauten Stadt. Die Gebäude bescheidener Ausmaße stellen eine gewisse architektonische Besonderheit dar, die die Monotonie einiger übereilter Rekonstruktionen aus der Nachkriegszeit auflockert. Die Absicht war es, hell und geräumig zu bauen, und der Mangel an historischen Vermächtnissen, den einige so sehr bedauern, verwandelte sich infolge des kritischen und offenen Geistes der Stadt in einen Vorteil: die Stadt ist praktisch, der Verkehr und das Parken einfach (in Frankreich handelt es sich um die letzte Stadt ihrer Größe, die nicht das gebührenpflichtige Parken eingeführt hat); die Zugänglichkeit von Dienstleistungen aller Art vereint sich mit dem Atem des Meeres und der Häfen bis in das Herz des geschäftsträchtigen Lorients selbst.
Die Küste: ein einzigartiger Lebensraum
Der Heliotropismus, die Haupttendenz der gegenwärtigen Gesellschaft, ist das, was den jungen Hafen Ponant zu einem der größten Anziehungspunkte der Atlantikküste macht. Die Stadt ist in großartiger Weise in die Küstenbordüre eingesetzt und entspricht so den Erwartungen der neuen Bewohner. In Lorient, welches selbst keine Ferien kennt, gibt es stets einen Platz zur Erholung am Ende der Buslinien, die zu den Seebädern oder an das Ufer unmittelbar vor den Häfen führen, angefangen von den verhaltenen Schönheiten des Landesinnern der Bretagne bis zum Sand an der Küste, von den kleinen Inseln Ponant bis zu den Wäldern.
Die Radwanderwege
Die Stadt, der die Organisation und Sicherheit des Verkehrs nicht gleichgültig ist, nahm eine aktive Politik zugunsten der Radfahrer und der allgemeinen Sicherheit in Angriff. Das Ziel war es, solche Änderungen zu treffen, die zu einem ruhigeren und fließenderen Verkehr führen. Vorrang erhielten die Hauptstraßen, auf denen mehr als 60 km Radwege errichtet wurden.
Die Grünanlagen
Die blaue Lunge von Lorient ist das Meer. Die grüne Lunge stellen etwa ein Fünftel der Gesamtfläche der Stadt dar. Mehr als sechzig Baumarten wurden auf den fünfunddreißig Sportflächen gepflanzt. Sie zieren Kindergärten, Parks, die Ufer Scorff und den See Ter. Dieser See, dessen Umgebung komplett umgestaltet wurde, einschließlich der neuen Flächen für den Sport, ist ein Treffpunkt der Sonntagsjogger.
Von der Indischen Gesellschaft auf den Spuren des kulturellen Vermächtnisses des 20. Jahrhunderts
Lorient hat ein so umfangreiches architektonisches Erbe des 20. Jahrhunderts, wie ein aufmerksames Betrachten nur erfassen kann. Die Stadt gibt mittels ihrer Reiseführer einen Einblick in mehrere Seiten der Geschichte von Lorient. Sie bietet so die Möglichkeit, sich der gewaltigen Arbeit der Meister der Rekonstruktion bewusst zu werden. Denen gelang es, den urbanistischen Charakter der Stadt wiederherzustellen und Lorient wurde somit zu einem wirklichen architektonischen und urbanistischen Labor des 20. Jahrhunderts. Bei einem Spaziergang durch die breiten und hellen Straßen eröffnet sich Ihnen eine Stadt mit einer Mischung von Häusern aus der Zeit der Indischen Gesellschaft, Bauwerken im Geiste Art-Déco der Nachkriegszeit, Gebäuden aus den fünfziger Jahren und für die hiesige Gegend typischen Häusern des bereits modernen Stils.
Das Sperrgebiet des Hafens
Die Verkleinerung der militärischen Zone ermöglichte der Öffentlichkeit den Zutritt zu einem historischen architektonischen Gebiet, das der Bombardierung im Winter des Jahres 1942 entging. Das Sperrgebiet des Hafens ist so ein zentraler Ort, der ein ganzes Ensemble herausragender Gebäude umfasst. Das dominante Element stellt das Gebäude „l’Hôtel des ventes“ der Indischen Gesellschaft dar, das unter dem Taktstock des berühmten Architekten Jacques-Ange Gabriel errichte wurde. Dieses diente als administrativer Raum für die Admiralität bis zum Jahre 2000. An dieser Stelle, die den ganzen Hafen prägt, finden wir auch einen Aussichtsturm in Gestalt eines Leuchtturms, der in der Zeit der Ankunft von Groix und bei drohender Gefahr einer englischen Invasion genutzt wurde. In unmittelbarer Nähe des Turms stehen zwei alte Mühlen, die die Bäckereien der Armee versorgten und als wirkliche ländliche Kleinodien die Gegenwart der Stadt vergessen lassen. Bei einem Spaziergang durch die Säulengänge, die sich entlang des ganzen Komplexes erstrecken, eröffnet sich einem der Ausblick auf das weite Meer.
Die Reede
Die Reede von Lorient bedeutet für Ponant eine einzigartige geografische Lage. Gerade wegen dieser spezifischen Eigenschaft wurde beschlossen, hier einen Anlegeplatz für die Bedürfnisse der Indischen Gesellschaft im Jahre 1666 zu errichten. In der Gegenwart ermöglicht dieses geschützte Gebiet die Entwicklung aller Aktivitäten der Hochseeschifffahrt. Vor allem dank der Reede und der hiesigen Organisation der Flächen wurde Lorient eine Stadt mit fünf Häfen und ein europäisches Wassersportzentrum der ganzen Region.
Kontakt : Marc Farré • Direktor der Abteilung Kommunikation – Stadt Lorient • Tel. 02 97 02 22 20 – Fax : 02 97 02 21 42 – Mail : marre at mairie-lorient dot fr Internetseiten : www.lorient.com
Nitra (87 603 Einwohner, 138-588 m ü. d. M.)
Nitra breitet sich im Nordosten des Donaubeckens, am Fusse des Tribeč – Gebirges aus. Über die Stadt erhebt sich der Berg Zobor (588 m), der mit dem Burgfelsen, dem Vŕšok, dem Kalvárienberg, der Borina, dem Čermáň und dem Martinsberg das einzigartige Panorama der Stadt bildet. Die natürliche Szenerie wird vom Flüsschen Nitra ergänzt, das einen mächtigen Bogen um den Burgfelsen bildet.
Nitra ist heute eine moderne Stadt. Sie ist Sitz der staatlichen Kreis- und Bezirksbehörden. Sie ist ein bedeutendes wirtschaftliches Zentrum mit erfolgreicher Chemieindustrie und mit traditionsgemäß gut entwickelten Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie. Die Stadt kann sich mit dem größten Ausstellungsareal in der Slowakei rühmen – Messegelände Agrokomplex bereitet jährlich eine ganze Reihe internationaler Kontraktierungsausstellungen vor. In Nitra wirkt die Slowakische Landwirtschaftliche Universität, Universität des Konstantins des Philosophen, mehrere Bibliotheken, Fachmittelschulen und Gymnasien. Eine bedeutende Stellung haben hier auch die großen wissenschaftlichen Forschungsstellen, wie zum Beispiel das Forschungsinstitut der Tierproduktion oder das Archäologische Institut SAV. Von den Arbeitsstellen, die sich mit der Gesellschaft und Kunst beschäftigen, sind das Ponitrianer Museum, das Slowakische Landwirtschaftsmuseum, Missionsmuseum, die Nitrianer Galerie, das Alttheater und andere zu erwähnen – hervorragt das Andrej – Bagar – Theater. In der Stadt finden viele kulturelle Kundgebungen, Theater- und Musikfestivals statt, und als solche ist sie Gegenstand des breiten Interesses und des Fremdenverkehrs.
MESTSKÝ ÚRAD NITRA Štefánikova 60, 950 06 Nitra Tel.: ++421 37/6502111 Fax:++421 37/6517329 e-mail: msunitra at msunitra dot sk www.msunitra.sk
SLOVENSKO
Passau – junge alte Stadt an Donau, Inn und Ilz
Passau lebt von seiner bewegten mehr als zweitausendjährigen Geschichte und seiner lebendigen Gegenwart. Die Dreiflüssestadt bietet für jeden Geschmack eine breite Erlebnispalette. Die gute geopolitische Lage im Dreiländereck zwischen Bayern, Österreich und Tschechien, das wunderbare Stadtbild mit einer an Sehenswürdigkeiten reichen Altstadt mit südländischem Flair, ein hoher Freizeitwert, eine niveauvolle und vielfältige Kulturszene, ein moderner und investorenfreundlicher Wirtschaftsstandort, die weit über ihre Grenzen hinaus bekannte Universität und nicht zuletzt die Aufgeschlossenheit der Menschen zeichnen Passau aus.
Passau gehört zum Regierungsbezirk Niederbayern und ist die südöstlichste kreisfreie Stadt Bayerns. Gelegen an den südlichen Ausläufern des Bayerischen Waldes und an den drei Flüssen Donau, Inn und Ilz bietet Passau eine Stadtlandschaft von einmaliger Schönheit. Das Stadtgebiet umfasst insgesamt 69,72 km² in einer Höhenlage von durchschnittlich 300 m über dem Meer. Die 60 km lange Stadtgrenze wird zu einem Fünftel von der deutsch-österreichischen Landesgrenze gebildet. Passau liegt ca. 50 km entfernt zu Tschechien.
Die Stadt Passau hat sich in den letzten drei Jahrzehnten immer mehr zum Verwaltungs-, Wirtschafts- und Kulturmittelpunkt des östlichen Niederbayerns entwickelt und ist seit 1993 Oberzentrum dieser Region. Ein wichtiger Schritt auf diesem Wege war die 1978 erfolgte Gründung einer bayerischen Landesuniversität in Passau. Die Universität, mit derzeit ca. 7.500 Studenten, prägt das kulturelle und wirtschaftliche Leben in Passau.
Passau blickt auf eine über 2000-jährige Geschichte zurück. Auch aus diesem Grund kommt dem Tourismus in der Stadt Passau eine tragende Rolle zu. Über 1,4 Mio. Tagesgäste und über 393.000 Übernachtungen können jährlich in Passau verzeichnet werden und machen deutlich welch hohe touristische Bedeutung und Attraktivität die Stadt Passau besitzt. Jeder 25. Arbeitsplatz (= 4 % aller Arbeitsplätze) hängt direkt oder indirekt vom Tourismus ab.
Seit jeher ist das Leben in Passau vom Wasser und der Schifffahrt geprägt. Von den drei Flüssen spielt heute einzig die Donau eine entscheidende Rolle in der europäischen Binnenschifffahrt. Die örtliche Schifffahrtsgesellschaft bietet neben einer „Dreiflüsse“-Stadtrundfahrt auch mehrstündige Ausflugsfahrten ins bayerische und österreichische Donautal an. Faszinierende Traumreisen mit Kabinenkreuzfahrtschiffen entführen die Passagiere in die Städte und Landschaften der Donauländer über Wien und Budapest bis zum Schwarzen Meer.
Für ihre europäischen Bemühungen, u. a. durch die seit über 50 Jahren alljährlich stattfindenden Festspiele „Europäische Wochen“, erhielt Passau bereits 1970 die Ehrenfahne des Europarates, der 10 Jahre später der Europapreis folgte; seither darf sich Passau Europastadt nennen. Insgesamt neun weltweite Städtepartnerschaften zeichnen den weltoffenen Charakter der Dreiflüssestadt aus. Mit folgenden Städten unterhält die Stadt Passau eine Partnerschaft: Akita /Japan, Budweis / Tschechien, Cagnes-sur-Mer / Frankreich, Hackensack / USA, Krems an der Donau / Österreich, Liuzhou / China, Malaga / Spanien, Montecchio Maggiore / Italien und Veszprém / Ungarn.
Die Städtepartnerschaft zwischen Passau und Budweis wurde im November 1993 durch Oberbürgermeister Willi Schmöller und seinen Amtskollegen Jaromir Talir offiziell begründet. Seither werden intensive kulturelle, kirchliche und andere Kontakte gepflegt, wie beispielsweise Schulpartnerschaften, Jugendaustausch und Zusammenarbeit von Universitäten und Sportverbänden.
In Passau stimmen Lebens- und Wohnqualität, die Mieten sind günstig, die Bau- und Bodenpreise erschwinglich, junge Familien sind willkommen. Sportlich Interessierte finden in Passau ein breitgefächertes Angebot. Für Radwanderer ist Passau schon lange mehr als ein Geheimtipp, ein echtes Paradies. Passau ist geprägt von der Schifffahrt. Der Zauber der Stadt ist vom Wasser aus besonders hautnah zu erleben. Über 900 Einzelhandelsgeschäfte, Einkaufspassagen für jeden Geschmack und die Fußgängerzone garantieren einen erlebnisreichen Einkaufsbummel. Und – Passau ist bei seinen Gästen berühmt für seine Gastlichkeit.
Passau besitzt hervorragende arbeitsmarkt- und infrastrukturelle Voraussetzungen für unternehmerische Aktivitäten und hat ein investorenfreundliches Klima aufgebaut. Die Investorenbetreuung der Wirtschaftsregion Passau bietet Beratung und Betreuung aus einer Hand und unterstützt in jeder Hinsicht die Realisierung von Investitionen. Mit der Fertigstellung des Dult- und Messegeländes, des Konferenzzentrums in Kohlbruck und dem Neubau der Dreiländerhalle unterstreicht Passau seine Bedeutung als Messe- und Tagungszentrum. Die Dreiländermesse erlebt ihre Premiere vom 20. – 28. März 2004 im gerade fertig gestellten Messepark Passau, der mit einer Multifunktionshalle („Dreiländerhalle“) und einem großzügigen Freigelände zu den modernsten Veranstaltungs-Standorten in Bayern zählt. Die Dreiländermesse setzt neue Impulse im Dreiländereck Bayern – Böhmen – Österreich. So wird – eingebettet in die kulturelle und wirtschaftliche Vielfalt der Dreiländerregion – der grenzübergreifende Charakter der Messe für ungewohnte Akzente sorgen. Damit ist unter anderem eine sowohl quantitativ als qualitativ außergewöhnlich umfangreiche Präsentation der Regionen Oberösterreich und Südböhmen verbunden. Insbesondere die tschechischen Aussteller werden im Verbund mit den böhmischen Städten in bislang nicht gekanntem Umfang vertreten sein.
Weitere Informationen über die Stadt Passau im Internet: www.passau.de
Tourismus-Informationen: www.passau.de/tourist
Veranstaltungskalender der Stadt Passau: www.kalender.passau.de
Die Wirtschaftsregion Passau im Internet: www.gopassau.de
Suhl und seine Ortsteile
Wenn Sie sich die Deutschlandkarte einmal vorstellen und bei geschlossenen Augen mit dem Finger in die Mitte tippen, dann treffen Sie fast immer auf Suhl
.
Die kreisfreie Stadt Suhl (44.000 Einwohner) liegt im Tal von Steina, Lauter und Hasel am Südwesthang des Thüringer Waldes in unmittelbarer Nähe des Rennsteigs, des wohl schönsten Wanderweges in Deutschland. Während der Marktplatz auf einer Höhe von 430 Meter liegt, steigen die das Zentrum umgebenden Berge steil auf. Der Suhler "Hausberg", der Domberg, misst 675 Meter, der Döllberg in südöstlicher Richtung erreicht 760 m und der Ringberg im Nordosten 745 m. Das Stadtgebiet erstreckt sich oberhalb des Ortsteiles Goldlauter-Heidersbach bis hinauf ins Zentralmassiv des Thüringer Waldes auf eine Höhe von fast 1000 Metern und ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderer, Entdecker, Erlebnis- sowie Erholungssuchende und für Wintersportler immer eine gute Adresse. Im sehenswerten Stadtzentrum findet der Gast historisch wertvolle Gebäude. Das Wahrzeichen der Stadt, der Suhler Waffenschmied auf dem Marktplatz, ist Zeitzeuge einer jahrhundertealten Tradition der Herstellung von Jagd- und Sportwaffen.
Ein beliebtes Fotomotiv stellt das Ensemble Mercure-Hotel, Congress Centrum Suhl und Herrenteich mitten im Stadtzentrum dar.Suhl kann auf eine bewegte Geschichte verweisen. Dem Suhler Forscher Ernst Fischer zufolge belegen Bodenfunde einen Aufenthalt von Menschen schon um 2000 v. Chr. Etwa 500 v. Chr. wurden dann mit der Einwanderung keltischer Volksstämme im Suhler Raum Menschen sesshaft. Sie betrieben insbesondere die Erzgewinnung und -verarbeitung. Erzbergbau und Eisenverarbeitung zählen neben der Salzgewinnung zu den ältesten Suhler Erwerbszweigen.
Die Stadt selbst wurde 1318 erstmals urkundlich erwähnt. 1527 erhielt sie Stadtrecht. Suhl ist das wirtschaftliche und verwaltungstechnische Zentrum der Region Südthüringen.
Abwechslungsreiche Fassaden aus verschiedenen Jahrhunderten prägen die traditionelle Suhler Einkaufsstraße - den Steinweg.
Die Suhler Ortsteile - acht an der Zahl - sind allesamt zum Erholen und Urlaubmachen prädestiniert. Wichtshausen, Dietzhausen, Mäbendorf und Heinrichs liegen im Tal der Hasel, das links und rechts von dem sanftwelligen, dicht bewaldeten Buntsandstein-Vorgebirge gesäumt wird: Schneeberg-Höhenzug und Schorn-Gebirge, jeweils benannt nach den höchsten Erhebungen. Hier haben Menschen schon vor 3.000 Jahren ihre Spuren hinterlassen: Hügelgräber, alte Wallanlagen und Hohlwege. Am Oberlauf der Hasel liegt Suhl-Neundorf, 1318 als "Nuwendorff by Sule" urkundlich belegt.
Besonders idyllisch sind zweifellos die Ortsteile direkt am bzw. im Thüringer Wald-Gebirge: Albrechts, Goldlauter-Heidersbach
und Vesser
. Beide letztgenannten genießen den Titel "Staatlich anerkannter Erholungsort". Demzufolge finden Sie gerade hier ausgesprochen günstige Bedingungen und Angebote für Ihren Urlaub vor: ausgedehnte, gut erschlossene Wandergebiete, im Winter gespurte Loipen, Ausflugsgaststätten, Wanderhütten, thematische Wanderwege (Naturlehrpfade, Bergbauwanderwege) und für besonders Aktive einen Loipengarten zum Üben (Vesser), Mountainbikestrecken und alpine Skihänge. Die Liftanlage in Vesser eignet sich gut für alpine Neulinge, während der Abfahrtshang am Goldlauterer Salzberg auf über einem Kilometer Länge Skispaß mehr für den Könner bietet. Nicht umsonst gilt der Salzberg als "schwärzeste" Piste nördlich der Alpen.
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Wenn Sie sich die Deutschlandkarte einmal vorstellen und bei geschlossenen Augen mit dem Finger in die Mitte tippen, dann treffen Sie fast immer auf Suhl.
Die kreisfreie Stadt Suhl (44.000 Einwohner) liegt im Tal von Steina, Lauter und Hasel am Südwesthang des Thüringer Waldes in unmittelbarer Nähe des Rennsteigs, des wohl schönsten Wanderweges in Deutschland. Während der Marktplatz auf einer Höhe von 430 Meter liegt, steigen die das Zentrum umgebenden Berge steil auf. Der Suhler "Hausberg", der Domberg, misst 675 Meter, der Döllberg in südöstlicher Richtung erreicht 760 m und der Ringberg im Nordosten 745 m. Das Stadtgebiet erstreckt sich oberhalb des Ortsteiles Goldlauter-Heidersbach bis hinauf ins Zentralmassiv des Thüringer Waldes auf eine Höhe von fast 1000 Metern und ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderer, Entdecker, Erlebnis- sowie Erholungssuchende und für Wintersportler immer eine gute Adresse. Im sehenswerten Stadtzentrum findet der Gast historisch wertvolle Gebäude. Das Wahrzeichen der Stadt, der Suhler Waffenschmied auf dem Marktplatz, ist Zeitzeuge einer jahrhundertealten Tradition der Herstellung von Jagd- und Sportwaffen.
Ein beliebtes Fotomotiv stellt das Ensemble Mercure-Hotel, Congress Centrum Suhl und Herrenteich mitten im Stadtzentrum dar.Suhl kann auf eine bewegte Geschichte verweisen. Dem Suhler Forscher Ernst Fischer zufolge belegen Bodenfunde einen Aufenthalt von Menschen schon um 2000 v. Chr. Etwa 500 v. Chr. wurden dann mit der Einwanderung keltischer Volksstämme im Suhler Raum Menschen sesshaft. Sie betrieben insbesondere die Erzgewinnung und -verarbeitung. Erzbergbau und Eisenverarbeitung zählen neben der Salzgewinnung zu den ältesten Suhler Erwerbszweigen.
Die Stadt selbst wurde 1318 erstmals urkundlich erwähnt. 1527 erhielt sie Stadtrecht. Suhl ist das wirtschaftliche und verwaltungstechnische Zentrum der Region Südthüringen.
Abwechslungsreiche Fassaden aus verschiedenen Jahrhunderten prägen die traditionelle Suhler Einkaufsstraße - den Steinweg.
Die Suhler Ortsteile - acht an der Zahl - sind allesamt zum Erholen und Urlaubmachen prädestiniert. Wichtshausen, Dietzhausen, Mäbendorf und Heinrichs liegen im Tal der Hasel, das links und rechts von dem sanftwelligen, dicht bewaldeten Buntsandstein-Vorgebirge gesäumt wird: Schneeberg-Höhenzug und Schorn-Gebirge, jeweils benannt nach den höchsten Erhebungen. Hier haben Menschen schon vor 3.000 Jahren ihre Spuren hinterlassen: Hügelgräber, alte Wallanlagen und Hohlwege. Am Oberlauf der Hasel liegt Suhl-Neundorf, 1318 als "Nuwendorff by Sule" urkundlich belegt.
Besonders idyllisch sind zweifellos die Ortsteile direkt am bzw. im Thüringer Wald-Gebirge: Albrechts, Goldlauter-Heidersbach
und Vesser
. Beide letztgenannten genießen den Titel "Staatlich anerkannter Erholungsort". Demzufolge finden Sie gerade hier ausgesprochen günstige Bedingungen und Angebote für Ihren Urlaub vor: ausgedehnte, gut erschlossene Wandergebiete, im Winter gespurte Loipen, Ausflugsgaststätten, Wanderhütten, thematische Wanderwege (Naturlehrpfade, Bergbauwanderwege) und für besonders Aktive einen Loipengarten zum Üben (Vesser), Mountainbikestrecken und alpine Skihänge. Die Liftanlage in Vesser eignet sich gut für alpine Neulinge, während der Abfahrtshang am Goldlauterer Salzberg auf über einem Kilometer Länge Skispaß mehr für den Könner bietet. Nicht umsonst gilt der Salzberg als "schwärzeste" Piste nördlich der Alpen.
www.suhl-thueringen.de